Wächst die Saat trotz Trockenheit?
Walter Glur mit Lehrling Tobias und Sohn Christian
Unsere Bauernfamilien brauchen Zukunftsperspektiven!

Der Ausgang der Debatte im Nationalrat zur Agrarpolitik 2007 hat den Bauern trotz unseren intensiven Bemühungen kaum Verbesserungen gebracht, denn die ständig sinkenden Produzentenpreise und somit die viel zu tiefen Einkommen der Bauernfamilien wurden im Rat kaum zur Kenntnis genommen. Im Gegenteil: Mit der Aufhebung der Milchkontingentierung werden die heute schon stark gebeutelten Milchproduzenten noch mehr dem rauhen Wind ausgesetzt und der Erlös aus den Fleischimportkontingenten von 300 Millionen Franken kommen nicht mehr den Konsumenten, den Viehproduzenten und den Fleisch verarbeitenden Betrieben zu Gute, sondern wandern direkt in die Bundeskasse.

Anträge von linker Seite verhindert

Wenigstens wurde der Zahlungsrahmen für die nächsten vier Jahre in den beiden Kammern klar angenommen, was doch ein Vertrauensbeweis für die Schweizerische Landwirtschaft darstellt. Die linkens-grünen realitätsfremden Anträge von Frau Sommaruga und Herrn Hämmerli nach noch mehr Bürokratie und Oekologie hatten dank unserem Engagement keine Chance.

Direktzahlungen sind keine Almosen ...

sondern gelten jene gemeinwirtschaftlichen Leistungen ab, die nicht importiert werden können und welche die Landwirtschaft im Interesse der Schweizer Bevölkerung erbringt.
Deshalb lehne ich es strikte ab, die Bundeskasse auf dem Buckel der Bauernschaft zu sanieren.

Wir Bäuerinnen und Bauern müssen wieder lernen, geeint und von der Basis aus für unsere berechtigten Anliegen zu kämpfen. Wir sind das auch unserer jungen, bestausgebildeten Generation schuldig.


 

 

© 2007 Walter Glur, Glashütten
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